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Faust : eine Tragödie ; Theil 2 ;
(Vollendet im Sommer 1831)
Seite
311
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Zti

Mephistophelcs und die Dreye (unten).I Da kommen wir mit vollem Trab.

Verzeiht! es ging nicht gütlich ab.

> Wir klopfte» an, wir pochten an.

Und immer ward nicht aufgethan;k Wir rüttelten, wir pochten fort.

Da lag die morsche Thüre dort;

Wir riefen laut und drohten schwer.

Allein wir fanden kein Gehör.

Und wie's in solchem Fall geschieht,

Sie hörten nicht, sie wollte» nicht.

Wir aber habe» nicht gesäumtBehende dir sie weggeräumt.

Das Paar hat sich nicht viel gequält.

Vor Schrecken sielen sie entseelt.

Ein Fremder, der sich dort versteckt.

Und fechten wollte, ward gestreckt.

In wilden Kampfes kurzer Zeit,

Von Kohlen, rings umher gestreut.

Entstammte Stroh. Nun lodert's frei.Als Scheiterhaufen dieser drey.

F a u st.

War't ihr für meine Worte tanb!

Tausch wollt' ich, wollte keinen Raub.Dem unbesonnenen wilden StreichIhm fluch' ich! theilt es unter euch.

Chorus.

Das alte Wort, das Wort erschallt:

Gehorche willig der Gewalt!