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Faust : eine Tragödie ; Theil 2 ;
(Vollendet im Sommer 1831)
Seite
299
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Philcmon zu Bancis.Eile nur den Tisch zu decken,

Wo's im Gärtche» munter blüht.

Laß ihn rennen, ihn erschrecke».

Denn er glaubt nicht was er sieht.

(Ihn, folgend.)

Philemon(neb!» dem Wanderer stehend).Das euch grimmig mißgchandelt.Wog' auf Woge, schäumend wild.

Seht als Garten ihr behandelt.

Seht ein paradiesisch Bild.

Aelter, war ich nicht zu Händen,Hülfreich nicht wie sonst bereit;

Und, wie meine Kräfte schwanden,War auch schon die Woge weit.

Kluger Herren kühne KnechteGruben Grabe», dämmten ein.Schmälerten des Meeres Rechte,

Herrn an seiner Statt zu seyn.

Schaue grünend Wies' an Wiese,

Anger, Garten, Dorf und Wald.

Komm nun aber und genieße.

Denn die Sonne scheidet bald.

Doch! im Fernsten ziehen Segel!

Suchen nächtlich sichern Port

Kennen doch ihr Nest die VögelDen» jetzt ist der Hafen dort.