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Faust : eine Tragödie ; Theil 2 ;
(Vollendet im Sommer 1831)
Seite
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Ich sage Frau'n; beim cm für allemalDenk' ich die Schonen im Plural.

Faust.

Schlecht und mobern l Sardanapal!

Mephistophcles.

Erräth man wohl wornach du strebtest?

SS war gewiß erhaben kühn.

Der du dein Mond um so viel näher schwebtest.Dich zog wohl deine Sucht dahin?

Taust.

Mit Nichten! dieser ErdenkreiSGewährt noch Raum zu großen Thaten.ErstaunenswürdigeS soll gcrathcn.

Ich fühle Kraft zu kühnem Fleiß.

M e p h i st o p h c l cs.

Und also willst du Ruhm verdienen?Man merkt'S du kommst von Heroinen.

Fan st.

Herrschaft gewinn' ich, Eigenthum!

Die That ist alles, nichts der Ruhm.

MephistophcleS.

Doch werben sich Poeten finden,

Der Nachwelt deinen Glanz zn künden,

Durch Thorhcit Thvrheit zu entzünden.

Faust.

Von allem ist dir nichts gewährt.

Was weißt du, was der Mensch begehrt?

Dein widrig Wesen, bitter, scharf.

Was weiß es, was der Mensch bedarf?

Goeiht'ö Faust. II. Th. 17