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Faust : eine Tragödie ; Theil 2 ;
(Vollendet im Sommer 1831)
Seite
175
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j/Z

Knabe« sind's die wir gerettet.Ans der Brandung grimmem Zahn,Sie, auf Schilf und Moos gebettet.Aufgewärmt zum Licht heran;Die es nun mit heißen KüssenTraulich uns verdanken müssen;Schau' die Holden günstig an!Nereus.

Hoch ist der Doppelgcwinn zn schätzen:Barmherzig seyn, und sich zugleich ergötzen.

D o r i d c n.

Lobst du Vater unser Walten,Gönnst uns wohl erworbne Lust;Lass' uns fest, unsterblich halte»Sie an ewiger Jugendbrust.

Nerc u s.

Mög't euch beS schönen Fanges freuen.Den Jüngling bildet euch als Mann;

Allein ich könnte nicht verleihenWas Zeus allein gewähren kann.

Die Wälle, die euch wogt und schaukelt.

Läßt auch der Liebe nicht Bestand,

Und hat die Neigung ausgegaukelt.

So setzt gemächlich sie an'S Land.

D o r i d e n.

Ihr holde Knabe» seyd uns Werth;Doch müssen wir traurig scheiden.Wir haben ewige Treue begehrt.Die Götter wollcn's nicht leiden.