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Faust : eine Tragödie ; Theil 2 ;
(Vollendet im Sommer 1831)
Seite
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Entfaltet der Donn'rer die Wollen, hie vollen.Entgegnet Ncptnnus dem granlichen Rollen;

Und wie auch von oben es zackig crblitzt.

Wird Woge nach Woge von nntcn gespritzt;

Und was auch dazwischen in Acngsten gerungen.

Wird, lange geschlendert, vom Tiefsten verschlungen; sWeßhalb er uns heute den Sccpter gereicht,Nun schweben wir festlich, beruhigt und leicht.

Sirenen.

Euch, dein Helios Geweihten,

Heiteren Tags Gebenedcitcn,

Gruß zur Stunde, die bewegtLuna's Hochverehrung regt!

T e l ch i n e ».

Alllieblichste Göttin am Bogen da droben!

Du hörst mit Entzücken den Bruder beloben.Der seligen Rhodns verleihst du ein Ohr,

Dort steigt ihm ein ewiger Päan hervor.

Beginnt er den Tagslauf und ist es gcthan.

Er blickt uns mit feurigem Strahlcnblick an.Die Berge, die Städte, die Ufer, die Welle,

Gefallen dem Gotte, sind lieblich und helle.

Kein Nebel umschwebt uns, und schleicht er sich ei», IEin Strahl und ein Lüstchen und die Insel ist rein! ,Da schaut sich der Hohe in hundert Gebilden,Als Jüngling, als Riesen, den großen, den milden.Wir ersten wir waren's, die GöttergewaltAufstellten in würdiger Menschengestalt.