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Faust : eine Tragödie ; Theil 2 ;
(Vollendet im Sommer 1831)
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An großer Fläche stießt Pencios frei,

Umbuscht, umbanmt, in still' und feuchte» BuchtenDie Ebne dehnt sich zu der Berge Schluchten,Und oben liegt Pharsalus alt und neu.

M e p h i st op h e l e S.

O weh! hinweg! und laßt nur jene StreiteVon Tyrann«) und Sklaverei) bei Seite.

Mich langcweilt's; denn kann, ist's adgcthan.So fangen sie von vorne wieder an;

Und keiner »rerkt: er ist doch nur geuccktVom Asmodeus der dahinter steckt.

Sie streiten sich, so heißt's, um Frciheitsrechte,Genau desehn sind's Knechte gegen Knechte.

H o m u ncul u S.

Den Menschen laß ihr widerspenstig Wesen,Ein jeder muß sich wehren wie er kann.Vom Knaben auf, so wird'S zuletzt ein Mai^n.

Hier fragt sich's nur wie dieser kann genesen?

Hast du ein Mittel so erprob' es hier.

Vermagst du's nicht, so überlast es mir.

M c p h i st o p h e l c s.

Manch Brockcnstückchcn wäre durchzuproben.

Doch Hcidcnricgel find' ich vorgeschoben.Das Gricchcnvolk cS taugte nie recht viel!

Doch blcudet's euch mit freiem Sinnen - Spiel,Verlockt des Menschen Brust zu heitern Sünden,Die unser» wird man immer düster finden.

Und nun was soll's?