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Faust : eine Tragödie ; Theil 2 ;
(Vollendet im Sommer 1831)
Seite
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Aus höchstem Helden-, wohl uns Götterstamme.

Sic setzt den Fuß iu das durchsichtige Helle;

Des edlen Körpers holde Lcbcnsflainmc

Kühlt sich im schmiegsamen Krystall der Welle.

Doch welch Getöse rasch bewegter Flügel,

Welch Sause», Plätschern wühlt im glatten Spiegel

Die Mädchen fliclm rerschüchtert; doch allein

Die Königin sie blickt gelassen drein.

Und sieht, mit stolzem, weiblichem Vergnügen,

Der Schwane Fürsten ihrem Knie sich schmiegen.

Zudringlich zahm. Er scheint sich zu gewöhnen.

Aus einmal aber steigt ein Dunst empor.

Und deckt mit dichtgewcbtcm Flor

Die lieblichste von allen Sccncn.

Mcp histophclc s.

Was dlt nicht alles zu erzählen hast!

So klein du bist, so groß bist du Phantast.

Ich sehe nichts

H o m u ncul u s.

Das glaub' ich. Du aus Norden,Im Nebclalter jung geworden.

Im Wust ron Nitterthum und Pfäffercp,

Wo Ware da dein Auge frei!

Im Düster» bist du nur zu Hause.

(Umberschaucnd,)Verbrannt Gestein, bemodcrt, widrig,

Spitzbögig, schnörkclhaftcst, niedrig!

Erwacht uns dieser, gibt es neue Noth,

Er bleibt gleich auf der Stelle todt.