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Faust : eine Tragödie ; Theil 2 ;
(Vollendet im Sommer 1831)
Seite
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76F a u st.

Doch im Erstarren such' ich nicht mcin HeistDas Schändern ist der Menschheit bestes Thcil;Wie anch die Welt ihm das Gefühl vcrthenre.Ergriffen, fühlt er tief das Ungeheure.

Mephistophcle §.

Versinke denn! Ich könnt' anch sagen: steige!'s ist einerlei. Entfliehe dein Entstand»«,.In der Gebilde loSgcbnndnc Räume;

Ergötze dich am längst nicht mehr Borhandnen;Wie Wolkenzüge schlingt stch das Getreide.Den Schlüssel schwinge, halte sie vom Leibe.

Faust kbegkistnt),

Wohl! fest ihn fassend fünl' ich »ene Stärke.Die Brust erweitert. hin zum großen Werke.

M c p h istoph c l es.Ein glühndcr Dreyfnß thnt dir endlich knnbDu feyst in, tiefsten, allerliefstcn Grund.Bei seinem Schein wirst du die Mütter sehn;Die einen sitzen, andre steh,, und geh«.

Wic's eben kommt. Gestaltung, Umgestaltung.Des ewigen Sinnes ewige Unterhaltung.Umschwebt von Bildern aller Crcatnr;

Sie sehn dich nicht, denn Schemen sehn sie nnr.Da faß ein Herz. denn die Gefahr ist groß,lind gehe grad' auf jenen Dreyfnfi los.

Berühr' ihn mit dem Schlüssel! '