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Faust : eine Tragödie ; Theil 2 ;
(Vollendet im Sommer 1831)
Seite
74
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F a » st.

Du spartest dächt' ich solche Sprüche.

Hier wittert's nach der Hexenküche,.

Nach einer längst vergangnen Zeit.

Musit' ich nicht mit der Welt verkehren?Das Leere lernen. Leeres lehren?

Sprach ich vernünftig, wie ich'S angeschaut,Erklang der Widerspruch gedoppelt laut;

Mußt' ich sogar vor widerwärtigen StreichenZnr Einsamkeit, zur Wilderniß entweichen;Und, um nicht ganz versäumt, allein zu lebe».Mich doch zuletzt dem Teufel übergeben.

Mephistopheles.Und hattest du den Oeean durchschwömmen,Das Gränzenlose dort geschaut.

So sähst du dort doch Welt' auf Welle komm«;.Selbst wenn es dir vor'm Untergange graut.Du sahst doch etwas. Sahst wohl in der GrüneGestillter Meere streichende Delphine;

Sähst Wolken ziehen, Sonne, Mond und SterneNichts wirst du sehn in ewig leerer Ferne,Den Schritt nicht hören den du thust.

Nichts Festes finden wo du ruhst.

F a u st.

Du sprichst als erster aller Mystagogcn,

Die treue Ncophyten je betrogen;

Nur umgekehrt. Du sendest mich in's Leere,Damit ich dort so Kunst als Kraft vermehre;