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Faust : eine Tragödie ; Theil 2 ;
(Vollendet im Sommer 1831)
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Man wird sich nicht mit Börs' und Beutel plagest.Ein Blättchcn ist inr Busen leicht zu tragen.Mit Licbcsbrieflein paart'S bequem sich hier.Der Priester trägt's andächtig im Brevier,

Und der Soldat, um rascher sich zu wenden.Erleichtert schnell den Gürtel seiner Lenden.Die Majestät verzeihe wenn ins KleineDas hohe Werk ich zu crniedern scheine.

F a n st.

Das Uebcrmas, der Schätze, das, erstarrt.In deinen Landen tief im Boden harrt.

Liegt ungenutzt. Der weiteste GedankeIst solches Ncichthums kümmerlichste Schranke;Die Phantasie, in ihrem höchsten Flug,

Sic strengt sich an und tyut sich nie genug;

Doch fassen Geister, würdig tief zu schauen,Zum Gränzenlosen gränzenlos Vertrauen.

M c p h istophele s.

Ein solch Papier, an Gold und Perlen Statt,

Ist so bequem, man weis, doch was man hat;Man braucht nicht erst zu markten noch zu tauschen.Kann sich nach Lust in Lieb und Wein berauschen.Will man Metall, ein Wechsler ist bereit.

Und fehlt es da, so gräbt man eine Zeit.

Pokal und Kette wird vcrauctionirt.

Und das Papier, sogleich amortisirt.

Beschämt den Zweifler der uns frech verhöhnt.Man will nichts anders, ist daran gewöhnt.