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Der Herold.
(Kündigt verschiedene Poeten an, Naturdichter, Hof- und Ritetersänger, zärtliche so wie Enthusiasten, Im Gedräng vonMinoerbern aller Art lägt keiner den andern zum Vortragkommen. Einer schleicht mit wenigen Worten vorüber),
Satyriker.
Wißt ihr was mich PoetenErst recht erfreuen sollte?
Dürft ich singen und redenWas niemand hören wollte.
(Die Nacht- und Grabdichter lassen sich entschuldigen, weil sieso eben im interessantesten Gespräch mit eineni frischerstande-nen Vamphrcn begriffen sehen, woraus elne neue Dichtart sichvielleicht entwickeln konnte; der Herold muß eö gelten lassenund ruft indessen die griechische Mythologie hervor, die, selbst inmoderner MaSke, weder Charakter noch Gefälliges verliert,)
Die Grazien.A g l a i a.
Anmuth bringen wir ins Leben;Leget Anmuth in das Geben.
Hegcnio n e.
Leget Anmuth in's Empfangen,Lieblich ist's den Wunsch erlangen.
E n p h r o s y n e.Und in stiller Tage SchrankenHöchst anmuthig scy das Danke».Goethe'S Faust, II. Th,