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Faust : eine Tragödie ; Theil 2 ;
(Vollendet im Sommer 1831)
Seite
27
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Gärtner.

(Gesang begleitet von Tbcorbcn.l

Blumen sehet ruhig sprießen.

Reizend euer Haupt umziercn,

Früchte wollen nicht verführen.

Kostend mag man sie genießen.

Bieten bräunliche GesichterKirschen. Psirschcn. Konigspflaumcn.

Kauft! denn gegen Zung' und GaumenHält sich Auge schlecht als Richter.

Kommt! von allcrrcifstcn FrüchtenMir Geschmack und Lust zu speisen;

Ucber Rosen läßt sich dichten.

In die Aepfel muß man beiße».

Sey's erlaubt uns anzupaarenEurem reichen Jugendflor,

Und wir putzen reifer MaarenFülle nachbarlich empor.

Unter lustigen Gewinden.

In geschmückter Lauben Bucht.

Alles ist zugleich zu finden:

Knospe. Blätter, Blume. Frucht.

(Unter Wechselgesang, begleitet von Guiiarren und Theorben.fahren beide Chöre fort ihre Waaren stusenweiS in die Höhe zuschmücken und auözubieien.)