Von der Erde insbesondere. 74s
dos Barometer verändere seinen Stand zu Pon-dicheri gar nicht, es stehe immer auf 28 Jost.Eine Hopothcse, die also diese Schwierigkeit nichthebt, ist unvollständig. Es ist wahrscheinlich, daßvieles bcy diesen Veränderungen auf die Gleichför-migkeit der Temperatur der Luft, und die Regel-mäßigkeit der Winde ankvmmt, auch vernincblichauf allerlen rheinische Affeetionen derLuftthcilcheii,die wir uvch nicht kennen. S. Saussüres Hy-gronrerrie §.1.94.
'Diese Hypothese hat Hr. De ümc nunmehr aus Grün-den, die er in s. u>ce» lue u ra-c. il. §, Z90 aus-einander setzt, selbst zurückgenommen. L.
Die Beobachtungen haben gelehrt, daß die Verände-rungen des Barometers auf eine große StreckeLandes gleichzeitig, und wenn die Orte der Beob-achtungen gleich hoch liegen, auch gleich großsind; auch daß sie bey schon beträchtlichen Unter-schieden dieser Hohen, den mittleren Höhen derQuecksilbersäulen an diesen Orten proportional sind.Allein sind die Höhen der Veobachtungs-Orte ummehrere Hunderte von Toiscn unterschieben, sohört dieses schöne Gesetz auf. Z. B. fällt dasBaromete im Thale, wo es auf a?" stund umso wird es auf dem Berge, wo es auf >8", also^ niedriger stund, nicht um sondern vielweniger fallen. Ein trauriger Umstand fürdie Höhenmessungen mit dem Barometer, unsdieses um so mehr, als er grade >) bc» Messun-gen eintritt, wo der Gebrauch des Barometersvorzüglich nützlich und bequem war, und 1.) dieSache nicht ohne die mühsamsten Beobachtungenzu einer Bestimmtheit gebracht werden kann. S.
54USSMU lli>i>5 Icz ^lgc!. 1°. IV, ch.)
§. 768.
Das Fallen des Barometers kann auch ei-nen bevorstehenden starken Wind anzeigen, weilauf eine verminderte Elasiicitat der sufc einWind c> folgen muß. Aber auch selbst einAaa 5 schon