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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
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72» Xlll. Abschnitt.

§- 74Y-

Im Sommer sind die Gewitter häustgerals im Winter; wegen der stä'kern und schnel-lem Veränderung in Wärme und Kälte wer-den vielleicht die elektrischen Wolken den Som-mer über leichter elektrisüt. Vielleicht sam-meln sich auch im Sommer mehrere elektrischeDünsie in der Luft an, und vielleicht ist das,was wir eine schwüle Lust nennen, eine mitvielen elektrischen Theilen erfüllte Lust '):warum sie sich durch das Gewitter kühlt, dasist nicht schwer zu errarhen. Des Nachmit-tags und Abends entstehen mehr Gewitter alsdes Morgens, vielleicht weil in jenen Tages-zeiten der Luftkreis mehrere Veränderungen inWarme und Kalte erleidet als in dieser. DieGewitter erscheinen in bergigen Gegenden öfterals auf dem ebnen Lande, wegen der anziehen-den Kraft der Berge gegen die Wolken, undmanchmahl ziehen die Gewitter etliche Tagedarüber herum. Die großtropsigen Gewitter-regen entstehen vornamltch erst bey nachlassen-dem (? L.) Gewitter, weil sich dann die Tro-pfen erst recht ansangen anzuziehen. Die hef-tigen bey den Gewittern entstehenden Winde,rühren von der schnellen Abkühlung der Lusther. (Auch wohl von der durch dag fallendeWasser entwickelten just und Dampfen^ L.).

*) Man findet aber doch im Winter die Wolken eben-falls stark elektrisch. Sollte nicht die Seltenheitder Donnerwetter im Winter vielmehr daher rüh-ren, daß kalte Luft besser Wirt als warme,

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