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Xlll. Abschnitt.
bey ihrer taglichen scheinbaren Bewegung vonOsten nach Westen fortrückt, so werden die Luft-säulen zwischen äL nach und nach auch mehrerwärmt und erhöhet, die zwischen aberimmer mehr abgekühlt und ihre Höhe vermin-dert werden. Solchergestalt stießt die Luftvornehmlich nach Morgen, von tV nach IZ, ob,und bewegt sich dagegen näher c» der Erde wie-der von b nach a ; und es entsteh: so an denjenigenOrten der Erde, über welche die Sonne geradeweggeht, ein beständiger Morgenwind, denman in den heißen Gegenden wirklich beobach-tet. Und zwar muß dieser Wind in der nörd-lichen Hälfte der Erde nordöstlich, in der süd-lichen südöstlich seyn, und sich auch nach demOrt der Sonne in der Ekliptik richten ").
Eine Muthniaßung hierüber steht in dem LeipzigerMagaz. für Ockonvmie und Naturkunde >766.>.St. L.
') Dieser Halleyscben Theorie der bestandigen Ostwindehat Hr. Hude in seinem -Werke über die Ausdün-stung sehr starke Zweifel entgegengesetzt. L.
H. 716.
Das trockne Land wird der Erfahrung zu-folge von den Sonnenstrahlen schneller erwärmtals das Wasser, aber es verliert auch seineWärme wieder in einer kürzern Zeit. An denSeeküstcn wird also die Luft über dcm Trocknenbey Tage, und über dem Wasser bey Nacht amdünnsten seyn. Bey Tage wird sich also dieLust nahe an der Erde von dem Wasser gegen> das