sS4 Xll. Abschnitt.
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Erläutcrunq der Halleyschen Methode, die Wärme zuberechnen, in so fern solche bloß als euie Wir-kung der Sonne angesehen wird, von Abr. Sorch.Dästner; im <!amb Mag. U, Rand, 42,6. S.
Die verschiedene Wärme in den verschiedenen Erdstri-chen wird hernach näher untersucht und dabeyzualeich ans andere mitwirkende Ursachen mit ge-sehen werden.
H. 600.
Wenn die Sonne in dem Winterpunclös§. 596) steht, so fassen die Sonnenstrahlenauf den nördlichen gemäßigten und kalicn Erd-strich am schiefesten auf, und dann ist daselbstWinter. Je naher die Sonne zum Frühlings-puncte hinaufrückt, desto weniger schief werdendie Sonnenstrahlen; wenn sie in den Frühlings-punct selbst hineinttitt, so sangt sie den Früh-ling an. Nun kömmt sie dem Sommerpuncteimmer naher, die Strahlen werden immer we-niger schief; steht sie in dem Sommerpuncteselbst, so sind sie es am wenigsten, und wirhaben Sommer. Jetzt geht sie wieder nachimm Aeqiiator zu, die Strahlen werden schiefer,die Warme geringer, und wir bekommen Herbst,wenn die Sonne in den Herbstounct tritt, vonda sie wieder zum Winterpuncke hinabgeht undnoch schiefere Strahlen auf uns wirft. In demsüdlichen gemäßigten und kalten Erdstriche mußalles umgekehrt seyn.
§. 6or.