Von der Elektticität. 485§. 524.
Aus dem bisher erwähnten elektrischen Lichtelassen sich verschiedene gleichfalls hierher gehörigeErscheinungen leicht erklären, z. E. der Glanz,den man bisweilen sieht, wenn man im Dunkelndie Wäsche wechselt oder eine reine gewärmteServiette schüttelt, oder wenn ma» seideneStrümpfe im Dunkeln an- oder auszieht; dasLicht, das beym Zerfchlagen des Zuckers imFlüstern erscheint, oder wenn min Hunde undKatzen über den Rücken streicht, oder Pferde
stiiegelt.
Man muß aber nicht gleich alles Licht, was bey« Rei-ben mancher Körper im Dunkeln gesehen wird,für ein elektrisches halten. Harte Kiesel, ächteSPorzellan ic. zeigen im Dunkeln an einander ge-rieben freylich Licht, allein sie zeigen es auchunter dem Wasser. Ich rieb ein Paar vortreff-liche Kacholonze aus oeni hiesigen Nat. Cabinetin einem Eimer voll Wasser, dem ich mit etwasMilch eine Opalfarbe gegeben hatte, und das ganzeWasser leuchtete mit einem matten Lichte, ebendieses geschah als ich ein Pistolen-Feuerzeug un-ter dem Wasser abdrückte. L.
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