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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
Seite
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Iis VIII. Abschnitt.

»ilen begränzt ist, und aus folgenden übereinan-der liegenden und zwischen sich zusammcnsiießen-den Farben befiehl, von unten nacb oben gerech-net: roch, orange, gelb, grün, hellblau, dun-kelblau, violet.

§. Z6z.

Da die Strahlen alle unter einander pa-rallel auf das Prisina auffallen, so sollten sieauch den Gesehen der Nesraction zufolge nachdem Brechen alle parallel bleiben (§.345). Dadas nichr geschieht, so darf man schließen, daßein Theil dieser Strahlen starker als der andersin dein Prisma gebrochen werde; und zwar der,welcher das ro-he Bild an der Wand hervor-bringt, oder die rochen Strahlen, am schwäch-sten, die violeten am stärksten.

§- 364.

Wenn man zwischen bibl und 61 ein erhobe-nes Glas hält, welches die auffallenden Strah-len in einen Pnnct vereinigt (H§. z;o, z;P, sowerden alle diese farbichten Strahle» in dem Verei-nigungöpuncte wieder in ein weißes Licht ver-wandelt, das wie das gewöhnliche Sonnenlichtaussieht. Fängt man aber einen der farbichtenStrahlen allein wieder mit einem zweyten Prismaans, wie vorher das ganze Bündel von Sonnen-strahlen, so behält dieser S>'rahs nach dein Bre-chen seine Farbe die er vorher hatte, und wirdVöllig so gebrochen, wie es nach dem Z45 §- ge-schehen