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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
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282 VIII. Abschnitt.

§. ZlS.

In Ansehung der Gestalt, in der uns einGegenstand erscheint, kömmt es darauf an, wieuns die Größe und die Entfernung seiner Gränzenerscheinen, wobey wiederum Trugschlüsse Stattfinden, wie sich aus dem vorhergehenden beur-thcilen läßt. So kann uns z. B. etwas Eckich-tes in einer großen Entfernung ohne Ecken, einKreis von der Seite angesehen länglicht rund er-scheinen. Wirklich sehen wir von der Gestaltder Sachen weit weniger, als man sich gemei-niglich vorstellt; einen Cylinder selM wir von derSeite nur als ein Viereck, eine Kugel als einenKreis, aber aus dem auffallenden Lichte undSchatten schließen wir, daß jenes ein Cylin-der, dieses eine Kugel sey, u. f. w.

Aus dem bisher vorgetragenen wird man leicht verschie-dene Regeln folgern können, welche die Jeichner-und Mahlerkunst vorschreibt.

Was ein gutes Augenmaaß ist; wie es verfeinert wer-den kann-

'Bemerkungen und Regeln vom Augenmaaß von Hrn.Ieze. Leipz. Magaz. >?8z. >sSt. Won Verbesse-rung des Augcnniaaßes handelt auch Mayer inden Schriften der Cosmograph. Gesellschaft HeyGelegenheit seines Mikrometers. L.

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Eine Bewegung sieht das Auge eigentlich garnicht, sondern man schließt nur, es sey eine Be-wegung vorgegangen, wenn das Auge einen Kör-per nach einiger Zeit wo anders sieht, als wo esihn zuvor sähe. Wenn indessen diese Zwischen-

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