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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
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272 VIll. Abschnitt.

andere hinter ihm stehende ahnliche Körper fal-len könnten, wenn er nicht da wäre; oder erwirft einen Schatten auf sie.

§. 305.

An sich ist Schatten steylich Abwesenheit desLichtes; aber wir sehen dennoch die im Schattensiehenden Körper, weil sie anderwärts her(H.zoi)immer eine gewisse Erleuchtung bekommen. Auchist der Schatten gegen die erleuchteten Stellenhin nie scharf begränzt oder völlig deutlich davonabgesondert, sondern zwischen Schatten und Lichtliegt der Halbschatten da, wohin erleuchtendeStrahlen nur von einigen Punccen des leuchten-den Körpers fallen können, von andern aber nicht.Die Größe, Gestalt und sage des Schattensrichtet sich übrigens nach Größe, Gestalt, sageund Entfernung des leuchtenden und des denSchatten werfenden Körpers, so wie es auch da-bey mit auf die Lage und Gestalt der Fläche an-kömmt, welche den Schatten auffängt.

§. 306.

Noch haben sich gewisse dunkle Körper da-durch merkwürdig gemacht, daß sie, nachdemsie eine Zeitlang erleuchtet worden waren, auchnoch im Dunkeln fortfahren, eine längere oderkürzere Zeic zu leuchten, als ob sie für sich leuch-tende Körper wären. Man sagt von solchenKörpern, daß sie das Licht einsaugen (corporalucem bibemia), und nennt sie auch Phosphd-

ren,