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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
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217
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Von der Luft. 217

Die Luft als ein Aufiöstmgsmittel andererKörper.

§. 237-

So wie Wasser Luft in sich zu nehmen undaufzulösen vermag, so kann auch umgekehrt wie-der Luft dem Wasser und mehrern andern flüssi-gen Körpern als Ausiösiingsmictel dienen. Wennman daher Wasser z. E. an die freye Luft stellt,so vermindert sich die Menge desselben immermehr und mehr, und zwar um so viel starker, jegrösser die Oberfläche deö flüssigen Körpers istwomit er die Luft berührt, je leichter und je we-niger zähe er ist', je mehr die Luft über seinerOberflache bewegt wird, und in der Warme.Bewegung der Luft befördert indessen mehr dieseAusdünstung (euaxwrstio), als Wärme thut.

§. 238.

Ueberhaupt treffen alle Umstände bey derAusdünstung vollkommen mit demjenigen zu-sammen, waö man bey andern Auflösungenwahrnimmt: nur muß man von ihr die Ver-dampfung flüssiger Materien in der Hiße unter-scheiden , von der erst in der Folge geredet wird.Und wenn man sieht, daß das Wasser auch un-ter der Glocke der Luftpumpe ausdünstet, so istdas daraus ganz wohl begreiflich, daß man dieGlocke nie ganz luftleer machen kann (§. 222).Daß aber aus einem tiefern Gesäße mehr Was-

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