Von der Lust. 21 z
wilkc über das Eudiometec, in den neuen Schweb.Abhandl. iv. Band; und Lrells chem. Annalen178;. qte« Stück.
lLudiomerer, die aber auf andern Gründen beru-hen, wenigstens nicht von der Salpeterlukt abhängen, ha-ben Scheele und Seguin angegeben. Von ersterem S.Rockers ^ourn. lie l'bxs. I^nvier »781. p 79 deutsch inHerrn Leonhardi'ö Uebersctzung von Herrn Scheelcnschemischer Abhandlung von Luft und Feuer. Leipzig »782. 8.<s. 2.69. und von letzterem die <i- LK-mi-. 1°. ix.
deutsch in Gren's Journal B-vi. S. >48.
Alle diese Instrumente verdienen eigentlich diesen Nah-men nicht, weil die Luft sehr viel verderbliches enthaltenkann, daß sie nicht anzeigen, weil es die Salpererlufcnicht zersent, und umgekehrt könnte manches was dieseLust nicht zersetzt, dennoch heilsam seyn. Vermuthlichliegt hierin der Grund davon, daß man öfters die so heil-same Bergluft lkudiomerrisch schlechter befunden hat, alsdie im Thale.
Hieher gehört unstreitig auch die Luftart die priesilevll-p>Uf>ßiNicgic6 nllino, gir nennt. Der Analogie nach solltesie also wohl L. nilseux ox/g-nc oder Lsz nirrigue heißen.Allein die Herrn Deimann und paccs van lLroostwvekhaben gefunden, daß sie eher weniger Oxygcn enthalt
als dieSalpeterluft(lZ,ccbercbc5 pliystco-cli-miguez. Ickern. 2-i.ä /Lmli-r-lsm l?9g.) sie nennen sie daher oxirle ß-5-uxVögel starben darin in 14 Seeunden, obgleichLichter recht gut brannten, Phosphor aber nicht. Istdiese kuftart rein, so wird sie weder durch dephlogifti-sirre noch atmosphärische noch gemeine Sa lpeeerlufr ver-mindert. Sie erhielten sie aus Zinn und Zink durch di-luirte Salpetersäure. Nach priestle?, dem Entdecker,erhält man sie wenn man gemeine Salpecerlusr überSchwefclleber stehen läßt, so wie auch über Schwefel undEisen, doch müssen diese Gemische feucht seyn. (S. Linkin Lavoisier's phys. chem. Schriften B. v S- l?6.)
2) Hhlogistisirre Lust (Ickcpbitlz Serie pklogillics) Schee-lcns verdorbene Luft; Stickluft (L. s^origuc). Dasie selbst oder doch ihr Hauptbestandtheil fast H der at-mosphärischen Luft ausmacht, so erhält man sie ausderselben, wiewohl mit sirer gemischt, wenn man Lich-- O z ter