ISQ VII. Abschnitt.
Glocke, und nach noch so vielen Zügen immeralso doch etwas Luft. Ware die Luftpumpe nachVerhältnis? der Glocke kleiner, z.B. ihre Höh-lung nur ein Drittheil der Höhlung der Glocke,so würde nach vier Zügen ^ I der ersten Lust,also mehr als vorher unter der Glocke bleiben.Unter einer größern Glocke oder durch eine klei-nere Lustpumpe, wird daher die Luft langsamerverdünnt als unter einer kleinern Glocke oderdurch eine größere Lustpumpe; niemals aber kanndie Luft vermittelst einer Lustpumpe ganzlich dar-unter weggenommen werden: noch weniger kannman einen ganz leeren Raum damit machen.
Die boylische (oder lieber die gucrikische) Leere ist als»nicht so rein als die torricellische (§.214.)
') Dieses würde der Fall seon, wenn die Capacitnt desCylinders und der Röhre — ^ der Glocke wäre-Es muß heißen (Z-)^ — ckJs- ck.
§. 22Z.
Da es der Druck der Luft ist, was dasQuecksilber in der torricellische» Röhre erhält, somuß das Quecksilber in derselben sinken, wennsie sich im luftleeren Räume besuidet. So istdie torrieellischc Röhre an die Luftpumpe ange-bracht ein Maaßstab, woran man sehen kann,ob die Luft durch die Luftpumps in einem gerin-gem oder größern Grad verdünnt werde I. Jaes braucht nur eine kurze oben verschlossene undmit Quecksilber gänzlich angesülste Röhre dazugenommen zu werden; denn wenn das Queck-