126 V. Abschnitt.
das Wasser gebracht worden ist, in demselbenin die Höhe, und zwar mit der Kraft, welcheübrig bleibt, wenn man von dem Gewichte desmit ihm gleich großen Wasserklumpens ftin eig-nes Gewicht abzieht.
Ua» sunt von dem Körper alsdann, er schwimme aufdem Wasser, und man kann ,eigen, daß die mei-sten Kö'-per nur in einer gewissen, wenige aber inallen Lagen schwimmen könne».
§. 168.
Von zween festen Körpern, die beide eingeringeres eigenrhumliches Gewicht haben alsdas Wasser, steigt also der leichtere geschwinderin dem Wasser in die Höhe als der schwerere,und taucht auch nicht so tief ein als dieser. Undeinerley fester Körper steigt in einer schwerernsiüssigen Materie schneller in die Höhe als ineiner leichtern, und taucht auch iu jener nicht sotief ein als in dieser. Man könnte deswegendie eigenthümlichen Gewichte der verschiedenensiüssigen Körper dadurch unter einander verglei-chen, daß man einerley festen Körper in sie ver-senkte und bemerkte, wie tief er sich in ihneneintaucht; oder auch dadurch, daß man einer-ley festen Körper in verschiedene flüssige versenktso lange durch zugesetzte Gewichts schwerer machte,bis er in allen gleich tief eintaucht, worauf mandie zugesetzten Gewichte zu vergle chen hatte, umdie Verhältniß der eigenthümlichen Gewichte dersiüssigen Körpen zu finden. Werkzeuge, die man