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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
Seite
124
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124 V. Abschnitt.

ganze Gewicht des Korpers zu tragen, sondernnur so viel als übrig bleibt, wenn von dem Ge-wichte des Körpers das Gewicht eines eben sogroßen ThcilS Wasser abgezogen wird; d nn soviel, als das Gewicht eines eben so großen Was-sertheileS beträgt, verliert der Körper gleichsaman seinem Gewichte, so lange er im Wasser ver-senkt bleibt.

Bestätigung durch Versuche.

Das völlige Gewicht eines Eimers mit Wasser, de»man aus einem Brunnen zieht, fühlt man nichteher, als bis öcr Eimer außer dem Wasser ist.

Z. 165.

Ein fester Körper in zweyerley flüssige Ma-terien gehmkt, verliert also nicht in beiden gleich-viel von seinem Gewichte, sondern in dem schwe-rern mehr als in dein leichtern. Zmeyerlc» festeKörper von gleicher Größe in einerlei) flüssigeMaterien gehenkt verlieren beide gleich viel vonihrem Gewichte; sind sie aber von ungleicherGröße und einerlei) Gewichte, so verliert der,der das größere eigenthümliche Gewicht hat/ we-niger, als der das geringere besitzt.

Versuche hierzu.

Tief unter Wasser versenkt verliert ein Körper nichtmehr von seinem Gewichte, als wenn man ihnweniger tief versenkt; das untere Wasser in einemGesäße kann also durch das darüberstehende nichtmerklich zusammengedrückt und dichter gemachtwerden. (In sehr großen Tiefen, z E. in der See,würde sich ein Unterschied finden. L.)

H. l66.