V. Abschnitt.
ein jeder Theil von der schwerem Materie unterihm anwendet in seiner Stelle zu bleiben; eswird vielmehr von den unter ihm besindbchenTheilen auswärts getrieben und gelangt solcker-gestalt endlich auf die Oberfläche des schweren.So nehmen also mehrere flüssige Körper von per«schiedenem eigenthümlicken Gewichte, die sichbeysammen in einem Gefäße befinden, und sichnicht vermischen, oder wenigstens nicht durcheinander geschüttelt oder gerührt werden, wennsie sich dabey vermischen würden, die jage an,daß der schwerere allemahl unten, der leichtereallemahl oben sieht, wobey aber die Oberflächeeines jeden allemahl horizontal " ird.
Beyspiel an der soamamiten Llemenkarwelc (und Mitbrennbarer Luft gefüllten Seifenblasen. L.)
H. 162.
Waren in einer gekrümmten Röhre, wie^LVLL 26 Fig. ist, zweyer^y flüssige Materienvon verschiedenem eigenthümnchen Gewichte ent-halten , so würde nur ein Gleichgewicht erfolgenkönnen, wenn der Theil KD mn dem, was indem Schenkel HL enthalten ist, so stark gedrücktwürde, als er auf der andern Seite von dem,was in dem Schenkel LI) enthalten ist, gedrücktwird. Hierzu wäre z. B. von dem vierzehnmahlleichtern flüssigen Körper vierzehnmahl mehr nö«thig als von dem vierzehnmahl schwerern. Stündealso in eine Quecksilbersäule und in OL eine
Wasser-