ioc> IV. Abschnitt.
tz. IZl. »
Die bisher vom Stoße der Körper vorge-tragenen Sätze lassen sich deswegen in Versu-chen nicht ganz genau zeigen, weil es in der Na-tur weder vollkommen unelastische, noch vollkom-men elastische Körper giebt. Man nimmtdaher zu den mit den harren uud weichen Kör-pern anzustellenden Versuchen m,r solche Körper,bey denen sich die Elasiicität in dem geringstenGrade befindet; zu den Versuchen aber mit ela-stischen Körpern solche, welche nicht nur sehr ela-stisch sind, sondern auch diese Eigenschaft in ei-nem gleich großen Grade besitzen: dann mußman aber auch sreylich zufrieden seyn, wenn dieErfahrung nur ungefähr mit der schärfern Theo-rie übereinstimmt. Gleiche Geschwindigkeit giebtman den Körpern dadurch, daß man sie vongleichen Höhen; ungleiche dadurch, daß man sievon ungleichen Höhen fallen läßt (H. 101).
Z- i?r. i,
Anmerkung. In den Vorlesungen werden Anwendun-gen des hier gelehrten auf den Stoß der Körper vonungleichen Massen gemacht. Merkwürdig ist hier dasBeyspiel, womit Huygenö sein Werk >>? mvi» cor-porum cx percuUionc in s. opp, poNK, beschließt. VonZwei) elastische» Körpern, deren Masse sich wie 1: lverhalten, ruhe der kleinere, und werde von demgrößer» mit einer Geschwindigkeit — i gestoßen: soläßt sich aus dem vorbergehendem leicht darthun,daß der kleinere mit einer Geschwindigkeit von f fort-gehen wird. Berührte nun der kleinere Körper wie-der einen andern, der zu ihm eben die Verhältnißhätte, die er selbst »um größer» hat, so würde dieser
dritte