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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
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48 III. Abschickt.

Bewegungen wie die Producte der Massen indie Geschwindigkeiten. Nach dieser Regel wirdman also leicht die Größe der Bewegung bey ei-nem jeden Körper schätzen und mit andern ver-gleichen können, wenn man nur die Massen unddie Geschwindigkeiten der Körper kennt: ja selbstdie Kräfte welche die Bewegungen hervorbrin-gen oder vernichten, kann man darnach verglei-chen, weil sie ihren Wirkungen ohne Zweifelproporcionirt seyn müssen.

§. sZ»

Und wo eine Bewegung entstehen oder wie-der aufhören soll, da muß freylich eine Ursachedazu, eine Kraft, vorhanden, und derjenigenWirkung angemessen seyn, die dadurch hervorge-bracht werden soll. Denn überhaupt bleibt jaein jeder Körper so lange in dem Zustande, inwelchem er sich einmahl befindet, bis etwas diesenZustand abändert. Ein Körper, der sich einmahlbewegt, bewegt sich immerfort mir einerlei) Ge-schwindigkeit und nach einerley Richrung fort;ein Körper, der einmahl ruher, ruhet immerfort,bis etwas anderes jenen zur Ruhe, diesen zurBewegung bringt. Dieß muß ein ewig wahresGesetz der Bewegung seyn, welchem auch dieErfahrung nicht widerspricht, daß sie vielmehrauf das vollkommenste mit ihm übereinstimmt.§. 54.

Eins jede Kraft wird zu der Bewegung, diesie hervorbringt, angewandt; das heißt außer

dieser