Es wurde darauf einige Seide in dem Apparate 12, 21, selbst 18 Stunden lang äqui-librirt und darauf der Probe der absoluten Austrocknung unterworfen. Es ergaben sich dabei
die folgenden Differenzen:
Seiden-Nummer.
Art der Seide.
Differenzender Austrocknungin Procenten.
Bemerkungen.
1
Französische Organsine.
2,73 Proc.
2
2,51 »
3
» Trame
0,09 »
12 Tage im Keller gelegen.
11
» Organsine.
1,19 »
11 » » -- 21 Std. äquilibrirt.
12
» Trame
9,39
16 « » » 18 » »
13
-> Organsine.
0,75
21 Stunden äquilibrirt.
11
» )>
0,51 »
18 » »
15
» Trame
0,K8 »
23 « »
1«
1,17 »
21 » »
17
0,88 »
2^ " "
21
»
0,97 »
30 -> » 12 Tage äquilibrirt.
Mittlere Differenz —Größte Differenz —
1,80 Proc.2,73 «
Diese Versuche weisen nach, daß selbst durch eine verhältnißmäßige Ausdehnung der Aequi-librirzeit die Fehler nicht in genügender Weise verkleinert werden, so daß der Aequilibrir-Apparatvon d 'Arcct durchaus verworfen werden muß. Es konnte dieser schlechte Erfolg bei einigerKeuntniß der einwirkenden Verhältnisse leicht vorausgesehen werden.
Es blieb nun noch die Prüfung des Apparats No. III. übrig. Nach 6 stündiger Aequi-librirung, wobei das Rad Anfangs in jeder Minute nur 2 Umläufe machte, später aber schnel-ler lief, wies die absolute Austrocknung die folgenden Differenzen nach:
Fort-
Differenzen
laufende
Art der Seide.
der Austrocknung
Bemerkungen.
Nummer.
in Procenten.
1
Französische Trame
0,13 Proc.
2
» Organsine.
0,90 >.
7 Tage im Keller.
3
" »
0,21 »
1
» »
0,26 »
5
11 11
0,37 »
1 Stunden äquilibrirt.
6
Ii 11
0,51 »
1
Mittlere Differenz —
0,11 Proc.
Größte Differenz —
0,90 »
Dieser Apparat lieferte also bei sechsstündigem Aequilibriren eine merklich regelmäßigereAustrocknung, als der Apparat No. I. Bei 12 stündigem Aequilibriren blieben noch die folgen-den Differenzen zurück: