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mir lieben; die großen Erinnerungen seiner Geschichte,seine unsterblichen Thülen und Namen, seine Kö-nige, seine Helden, seine Seher, sie sind auch mein undmeiner Kinder Erbe. Der Rhein, dieses Land, Deutsch-land gehört mir, wie meinem Könige. Es ist dasLand meiner schönsten und frühesten Erinnerungen,meiner Freuden und Leiden, in seiner Erde wirdeinst mein Grab seyn. Soll ich es mit Ruhe den-ken können, daß auf dieser Erde in fremder SpracheBefehl verkündigt werde? Dieser Stolz, diese Liebesind der Harnisch meines Lebens, meine Hoffnung fürdie, welche nach mir wirken werden. Wie soll ich esansangen, ohne solchen heiligen Glauben, ohne solchenerhabenen Wahn, meinen Sohn zu unterweisen, wennich ihn an die Ufer der Maas und des Rheins führeund zu ihm spreche- hier stehst Du auf den deutschenReichswällcn; auf diesen Wallen sollst Du stehen undwenn Gott so gebeut, mit dem Schwcrdt in der Hand,und nur über deine Leiche darf der Feind nach jen-seits hinüber springen? — An die halbe Kunst aberglaube ich nicht, welche sich vermißt die in Mattig-keit und Gleichgültigkeit wie in einem eisigen Win-terschlaf erkalteten Seelen mit verstimmter Pfeife zuThaten wach zu pfeifen.