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Belgien und was daran hangt
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die Zeit geben könnte, was wir von Engländernund Franzosen lernen könnten, würden wir zuletztdoch alles erlangen. Mag uns nur das Glück unddie Weisheit verliehen scyn, daß wir das Kindleinnicht mit dem Bade ausschütten, wie die Franzo-sen in ihrem flatterhaften Leichtsinn so oft gethanhaben und taglich thun! mögen wir mit Ernst undLiebe, mit Ehrfurcht gegen die Vergangenheit undmit Anerkennung gegen die Gegenwart, was wirAltes noch baben und was wir Neues haben müs-sen, mit einander ausgleichen und vermittelnl Esist nicht allein die Frage, was in der Welt dasNützlichste und Gehorsamste ist, sondern wie dasAufgeregte und Gefährliche in der Zeit gestillt undbesänftigt und zum Besseren geführt werden könne.Selbst wenn ich zugäbe was ich nimmer zuge-ben kann daß die Vorthcile, welche die Oeffent-lichkcit der gerichtlichen Verhandlungen hat, eineeingebildete Gaukelei vorgefaßter Meinungen undlächerlicher Vorurtheile sey -- diese Meinungen undVorurtheilc sind da in der Stärke, daß man sie inernsteste Uebcrlegung nehmen muß. Denn ich frage:was ist Vorurtheil, und was ist nicht Vorurtheflunter den Menschen? Diese Frage läßt sich sowenig beantworten, als die große Frage: Was ist