Deutsche, nach alter gallischer nachbarlicher Freund-lichkeit, zuerst zu verblenden, zu verwirren und zuentzweien, und uns dann unter dem Geschrei undSchein unserer Erlösung von dem unerträglichen undtyrannischen Joche Preußens und Oestrichs zuunterjochen und zu schänden.
Ich habe es in der oben angeführten Schrift dar-gethan, daß uns Frankreich in drei Monaten mit300,000 bis 400,000 Mann angreifen kann, und daßRußland in neun Monaten nicht im Stande ist,150,000 Mann gegen unste östlichen Granzcn zubringen. Auf das Letzte werde ich sogleich zurückkom-men. Was Frankreich angeht, so bedarf es nicht mehrals der Hinweisung auf die vorliegenden Länder undauf die lange Kriegsgeschichte von zweitausend Jahren,ja nur auf die Kriegsgeschichte Napoleons, um jeden,der hier widersprechen wollte, auf das schlagendste zuwiderlegen. In Norditalien und in ganz Deutschland,in diesen fruchtbaren dichtbevölkerten Ländern, kann derKrieg den Krieg ernähren: Pferde, Rinder, Korn,Weihen, Reis, Bier und Wein, Leder und Linnen,Eisen und Holz — kurz alles, was ein glücklicherFeldherr bedarf, findet er hier auf einer Länderstreckevon nur 120 bis 140 Meilen Länge, wobei er sichauf keinen scythischen Märschen matt und mager zu