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bestimmter Personen, denen jahrlich bestimmte Summen als Unterstützungzuerkannt worden. Es war eine sehr ungroßmüthigc, ich möchte sagen einesehr unfranzösische Handlung, daß das retrospektive Flugblatt, nachdem es inBausch und Bogen die verschiedenen Gesandtschaftsgehalte und Gcsandtschafts-ausgaben angegeben, auch die Namen der Personen druckte, welche Unter-stiitzungspcnsioncn genossen, und wir müssen solches um so mehr tadeln, dahier nicht blos in Dürftigkeit gesunkene Männer des höchsten NangcS vor-kamen, sondern auch große Damen, die ihre gefallene Größe gern unter eini-gen Putzflittcrn verbargen, und jetzt mit Kummer ihr vornehmes Elend ent-hüllt sahen. Von zarterem Tactc geleitet, wird der Deutsche dem unartigenBeispiel der Franzosen nicht folgen, und wir verschweigen hier die Nomcn-clatnr der hochadligcn und durchlauchtigen Frauen, die wir auf der Liste derPeusionSfonds im Departemente Guizot'S verzeichnet fanden. Unter denMännern, welche aus derselben Liste mit jährlichen Untcrstntzungssummcngenannt waren, sahen wir Ernlantcn ans allen Wcltgcgcndcn, Flüchtlingeans Griechenland und St. Domingo, Armenien und Bulgarien, aus Spa-nien und Polen, hochklingcnde Namen von Baronen, Grafen, Fürsten, Ge-nerälen und Er-Ministcrn, Von Priestern sogar, gleichsam eine Aristokratieder Armuth bildend, während auf den Listen der Casscn andrer Departementeminder brillante arme Teufel paradirtcn. Der deutsche Poet brauchte sichwahrlich seiner Genossenschaft nicht zu schämen, und er befand sich in Gesell-schaften von Berühmtheiten des Talentes und des Unglücks, deren Schicksalerschütternd. Dicht neben meinem Namen auf der erwähnten Pcnsionsliste,in derselben Rubrik und in derselben Kategorie, fand ich den Namen einesManncS, der einst ein Reich beherrschte größer als die Monarchie des Ahas-vcrus, der da König war von Haudc bis Kusch, von Indien bis an die Moh-re», über hundert und sieben und zwanzig Länder; — es war Godoi, derUrlnos ckv In IMix, der unumschränkte Günstling Ferdinands VII. und seinerGattin, die sich in seine Nase verliebt hatte — Nie sah ich eine umfangreichere,kurfürstlichere Purpnrnasc, und ihre Füllung mit Schnupftabak muß gewißdem armen Godoi mehr gekostet haben, als sein französisches Jahrgchalt betrug.Ein anderer Name, den ich neben dem mcinigcn erblickte, und der mich mitRührung und Ehrfurcht erfüllte, war der meines Freundes und Schicksals-genossen, des eben so glorreichen wie unglücklichen Augustiu Thicrrp, des größ-ten GcschichtschrcibcrS unserer Zeit. Aber anstatt neben solchen rcspcctabelnLeuten meinen Namen zu nennen, wußte der ehrliche Corrcspondcnt der Allge-meinen Zeitung aus den erwähnten Budgctlisten, wo freilich auch pcnsionirtediplomatische Agenten verzeichnet standen, just zwei Namen der deutschenLandsmannschaft hcrauszuklanben, welche Personen gehörten, die gewiß bessersein mochten als ihr Ruf, aber jedenfalls dem meiuigcn schaden mußten, wenn