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Denkschrift zur Begründung des Projects der Eisenbahn-Anlage zur Verbindung des Rheins mit der Weser
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Transport . 02,699 Bierde

Jahresfrist über die Ruhrbrücke gegangen sind. Ans derCliausseeeinnalune zu Eckesey und Haspe ergeben sieb nur 5i,760 »

mit Fraclitladung; also weniger ...... 10,939 PI erde.

Ein Tlieil davon ist allerdings auf Personenfuhrwcrk zu rechnen, aberauch nur ein kleiner, da Schnell-, Fahr- und Extraposlen an der llebesleilenichts bezahlen.

Diese drei Proberechnungen machen es nun zwar augenscheinlieb, dassdas Bahnverkehr zwischen Elberfeld und Minden mit 29,903,500 Centnernnicht zu hoch ermittelt sein mag. Möchten aber darüber noch Zweifel ent-stehen können, die wir indess bei genauer Prüfung der vorliegenden Materialienbeseitigt zu sehen glauben, so würde doch in denjenigen Transportgegenständen,welche zur Zeit Nebenrichtungen verfolgen, wegen erheblichen Frachtunter-schieds aber der Eisenbahn voraussichtlich zufallen werden, reichlicher Ersatzzu finden sein.

Vier beispielsweise Andeutungen werden diese Vermuthung begründen:

1) Geschäftsmänner von mercantilischem Ueberblickc bezweifeln nicht, dassBremen durch die Rhein-Weser-Bahn in Stand kommen wird, denHolländischen Seeplätzen einen Tlieil derjenigen Güter zu entziehen,welche die westlichen Preussischcn Provinzen zur Zeit über letzten'versenden oder empfangen, bn Jahre 1833 sind bereits 00 bis 70,000Centner von Bremen über Holland in den Rhein, und so weit stromaufgegangen, dass sie den Schienenweg hätten benutzen können, wäre erbereits vorhanden gewesen. Eine grössere Masse diesseitiger Ausfuhr-artikel, namentlich aus dem Bergisclien, nimmt schon jetzt den Weg überMinden weserwärts, um von Bremen nach Amerika versandt zu werden;er wird sich vergrössern.

Bleibt man lediglich bei. jenen 00 bis 70,000 Centncrn stehen, soliegt darin für die Strecke von Minden bis Elberfeld schon eine Verkehrs-masse von 1,885,000 Centnern für 1 Meile.

2) Von den 200,000 Scheffel, oder 150,000 Centner Getreide, welche Elberfeldmit seiner Umgebung jetzt vom Rheine her bezieht, wird künftig, selbstwenn die Bahn bis Düsseldorf reicht, ein grosser Tlieil aus V eslpludenbezogen werden, und etwa 14 ’/o Meilen (durchschnittlich von Soest ab)