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Denkschrift zur Begründung des Projects der Eisenbahn-Anlage zur Verbindung des Rheins mit der Weser
Entstehung
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pferde haben also 63 Procent der Einnahme geliefert. Ferner betrug im Jalire1832 die Gesammtciiuialime der Barrieren Haaren, Neussen, Aldenhoven,Steinstrass, Zieverich, Königsdorf und Melaten, -welche zwischen Cöln undAachen liegen, 18,026 Thlr. 11 Sgr. 4 Bf. und für beladene Frachtpferdeallein 12,011 Thlr. 9 Sgr., d. li. 65 Procent.

Von diesen vier Erfahrungen soll die erste zum Anhalte dienen, weilsie das ungiilistigste Resultat «riebt. Demnach fallen von 100 Thlr. Chaussee-geldeinnalime 57 Thlr. auf beladene Frachtpferde, und 43 auf die übrigenbesteuerten Gegenstände.

Zur Beurlheilung der Mittelladung eines Frachtpferdes liegen folgendeThatsachen vor:

lm Jahre 1832 haben nach amtlichen Vermerken 7812 Pferde 177,639Scheffel Steinkohlen auf die Königliche Saline Königsborn gefahren, das Pferdalso fast 22% Scheffel. Im März und April 1834 empfing die PrivatsalineSassendorf mit 228 Pferden 4988 Schelfei, oder fast 22 durch ein Plerd.Eine Schachtruthe des beim Chausseebau viel gebrauchten Hornsteins vonBelecke wiegt 145 bis 150 Centner und wird mit 0 Pferden iortgeschaflt;das Pferd zieht also durchschnittlich über 21 '/ 2 Centner. Auf amtliche\eranlassung wurde im Jahre 1830 eine grosse Zahl von Frachtladungenermittelt, um die Durchschnittsladung eines Pferdes zu finden; sie ergab sichzu 22'/ 2 Centner. Nach den Zollregistern des Hauptamts Minden für dasdritte Quartal 1833 haben 92 voll beladene Pferde 2246 Centner gezogen, oderdas Pferd fast 21V -2 Centner. In einzelnen namhaften Fällen sind bei Halverund "Werl einspännige Ladungen von 32 bis 42 Centnern wahrgenommen worden.

Hiernach konnte man die Mittelladung eines Fracht pferdes auf mindestens22 Centner abschätzen und würde dabei für den vorliegenden Zweck schwerlichzu hoch, greifen, weil bekanntlich, wenn es nicht an Gütern fehlt, der Fracht-fuhrmann so viel auIJadet, wie er auf Chausseen des flachem Landes irgendlortschallen kann, Anhohen aber mit Vorspann überwindet, und weil zugleichdie sieben Barrieren, auf deren Einnahme die Berechnung der Chausscefrequenzsich stützen soll, sämmtlich nicht an Stellen liegen, die Vorspann erlordern,weshalb dort möglichst belastete Pferde den Zoll erlegen.

Es darf jedoch der Umstand nicht übersehen werden, dass rlieinwärtsund weserwärts nicht gleiche Frachtmassen fahren und dass darum ein Theildes Frachtfuhrwerks den Weg mit unvollständiger Ladung zurücklegt.

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