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„Hüten Sie sich, in München mit den Pfaffen zu kollidiren," waren dieletzten Worte, welche mir Borne beim Abschied ins Ohr flüsterte. Als ichschon im Coupe des Postwagens saß, blickte er mir noch lange nach, wehinll-thig, wie ein alter Seemann, der sich aufs feste Land zurückgezogen hat, undsich von Mitleid bewegt fühlt, wenn er einen jungen Fant sieht, der sich zumersten Male aufs Meer begicbt.... Der Alte glaubte damals, dem tücki-schen Elemente auf ewig Valct gesagt zu haben, und den Nest seiner Tage imsichern Hafen beschließen zu können. Armer Mann! Die Götter wolltenihm diese Ruhe nicht gönnen! Er mußte bald wieder hinaus auf die hoheSee, und dort begegneten sich unsere Schiffe, wahrend jener furchtbare Sturmwllthctc, worin er zu Grunde ging. Wie das heulte! wie das krachte! BeimLicht der gelben Blitze, die ans dem schwarzen Gewölk herabschössen, konnte ichgenau sehen, wie Muth und Sorge aus dem Gesichte des Mannes schmerzlichwechselten! Er stand am Steuer seines Schiffes, und trotzte dem Ungestümder Wellen, die ihn manchmal zu verschlingen drohten, manchmal ihn nurkleinlich bespritzten und durchnäßten, was einen so kummervollen und zugleichkomischen Anblick gewährte, daß man darüber weinen und lachen konnte.Armer Mann! Sein Schiff war ohne Anker und sein Herz ohne Hoffnung... Ich sah, wie der Mast brach, wie die Winde das Tauwcrk zerrissen»..Ich sah, wie er die Hand nach mir ausstreckte . . .
Ich durfte sie nicht erfassen, ich durfte die kostbare Ladung, die heiligenSchätze, die mir vertraut, nicht dem sicheren Verderben preisgeben ... Ichtrug an Bord meines Schiffes die Götter der Zukunft.