mus, die Gottheit. Ich wiederhole es, mit einer unsäglichen Trauer erfülltmich immer der Anblick des tanzenden Volks an den öffentlichen Vergnügungs-ortcn von Paris; und gar besonders ist dieß der Fall in den CarncvalStagcn,wo der tolle Mummenschanz die dämonische Lust bis zum Ungeheuerlichen stei-gert. Fast ein Grauen wandelte mich an, als ich einem jener bunten Nacht-feste beiwohnte, die jetzt in der Opöra comiquc gegeben werden, und wo, neben-bei gesagt, weit prächtiger als auf den Bällen der großen Oper der taumelndeSpuk sich gcberdct. Hier musicirt Beelzebub mit vollem Orchester, und dasfreche Höllcnscuer der Gasbeleuchtung zerreißt einem die Augen. Hier ist dasverlorne Thal, wovon die Amme erzählt; hier tanzen die Unholden wie beiuns in der Walpurgisnacht, und manche ist darunter, die sehr hübsch, und beialler Verworfenheit jene Grazie, die dem verteufelten Französinnen angeborenist, nicht ganz vcrläugnen kann. Wenn aber gar die Galop-Ronde erschmct-tcrt, dann erreicht der satanische Spectakcl seine unsinnigste Höhe, und cS istdann, als müsse die Saaldccke platzen und die ganze Sippschaft sich plötzlichemporschwingen auf Besenstiele», Ofcngabeln, Kochlöffeln — „oben hinaus,nirgends an!" — ein gefährlicher Moment für viele unserer Landslente, dieleider keine Hexenmeister sind und nicht das Sprüchlein kennen, das man hcr-beten muß, tun nicht von dem wiithenden Heer sortgerissen zu werden.
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