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tat, jedenfalls bewaffnete Einheit—es sei gar nicht unmöglich, daß einesfrühen Morgens die Armee das jetzige Bourgeoisie-Regiment, dieses zweiteDirektorium, über den Haufen werfe und ihren achtzehnten Brumaire mache! —Also Soldatenwirthschaft wäre das Ende des Liedes, und die menschliche Ge-sellschaft bekäme wieder Einquartierung?
Die Vcrurthcilung des Herrn Dupoty durch die PairSkammer entsprangnicht blos aus greisenhafter Furcht, sondern aus jenem Erbgroll gegen dieRevolution, der im Herze» vieler edlen Pairs heimlich nistet. Denn dasPersonal der erlauchten Versammlung besteht nicht aus lauter frischgebackenenLeuten der Neuzeit; man werfe nur einen Blick auf die Liste der Männer, diedas Urtheil gefällt, und man sieht mit Verwunderung, daß neben den Nameneines imperialistischen oder Philippistischcn Emporkömmlings immer zwei bisdrei Namen des alten Regimes sich geltend machen. Die Träger dieser Na-men bilden also natürlicherweise die Majorität; und da sitzen sie auf denSammetbänken des Luxcmbourg, alte guillotinirte Menschen mit wieder an-genähten Köpfen, wonach sie jedesmal ängstlich tasten, wenn draußen dasVolk murmelt — Gespenster, die jeden Hahn hassen, und den gallischen ammeisten, weil sie aus Erfahrung wissen, wie schnell sein Morgcnschrci ihremganzen Spuk ein Ende machen konnte — und cS ist ein entsetzliches Schauspiel,wenn diese unglücklichen Tobten Gericht halte» über Lebendige, über die jüng-sten und verzweiflungsvollsten Kinder der Revolution, über jene verwahrlostenund enterbten Kinder, deren Elend eben so groß ist wie ihr Wahnsinn, überdie Communisten!
40.
Paris, den 12. Januar 1842.
Wir lächeln über die armen Lappländer, die, wenn sie an Brustkrankhcitleiden, ihre Heimath verlassen und nach St. Petersburg reisen, um dort diemilde Luft eines südlichen Klimas zu genießen. Die algier'schen Beduinen,die sich hier befinden, dürften mit demselben Recht über manche unsrcr Lands-leute lächeln, die ihrer Gesundheit wegen den Winter lieber in Paris zubringenals in Deutschland, und sich einbilden, daß Frankreich ein warmes Land sei.Ich versichere Sie, es kann bei uns auf der Lüncburgcr Haide nicht kälter seinals hier in diesem Augenblick, wo ich Ihnen mit froststeifcn Fingern schreibe.Auch in der Provinz muß eine bittere Kälte herrschen. Die Deputirten, welchejetzt rudelweise anlangen, erzählen nur von Schnee, Glatteis und umgestürz-ten Diligenccn. Ihre Gesichter sind noch roth und verschnupft, ihr Gehirneingefroren, ihre Gedanken neun Grad unter Null. Bei Gelegenheit der