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anfiele, und noch che cS zur Invasion käme, würde die Bourgeoisie abdanken,die unteren Classen würden wieder an ihre Stelle treten, wie in den schreck-lichen neunziger Jahren, aber besser organisirt, mit klarerem Bewußtsein, mitneuen Doetrincn, mit neuen Göttern, mit neuen Erd- und Himmclskräften;statt mit einer politischen, müßte das Ausland mit einer socialen Revolutionin den Kampf treten. Die Klugheit dürfte daher den alliirtcn Mächtenrathcn, das jetzige Regiment in Frankreich zu unterstützen, damit nicht weitgefährlichere und contagioscrc Elemente entzügclt werden und sich geltendmachen. Die Gottheit selbst giebt ja ihren Stellvertretern ein so belehrendesBeispiel: der jüngste Mordversuch zeigt, wie die Vorsehung dem Haupte Lud-wig Philipps einen ganz besondren Schutz angcdeihcn läßt... sie schützt dengroßen Spritzenmeister, der die Flamme dämpft und einen allgemeinen Welt-brand verhütet.
Ich zweifle nicht, daß es dem Marschall Soult gelingen wird, die innereRuhe zu sichern. Durch seine Kricgsrüstungcn hat ihm Thiers genug Sol-daten hinterlassen, die freilich ob der veränderten Bestimmung sehr mißmuthigsind. Wird er auf letztere zählen können, wenn das Volk mit bewaffnetemUngestüm den Krieg begehrt? Werden die Soldaten dem KricgSgelüste deseigenen Herzens widerstehen können und sich lieber mit ihren Brüdern als mitden Fremden schlagen ? Werden sie den Vorwurf der Feigheit ruhig anhörenkennen? Werden sie nicht ganz den Kopf verlieren, wenn plötzlich der todteFeldherr von St. Helena anlangt? Ich wollte, der Mann läge schon ruhigunter der Kuppel des JnvalidcndomS, und wir hätten die Leichenfeier glücklichüberstanden! —
Das Verhältnis; Guizots zu den beiden obengenannten Trägern des Staateswerde ich späterhin besprechen. Auch läßt sich noch nicht bestimmen, in wieweit er beide durch die Ncgidc seines Wortes zu schirmen denkt. Sein Rcd-ncrtalent dürfte in einigen Wochen stark genug in Anspruch genommen wer-den, und wenn die Kammer, wie es heißt, über den casus belli ein Principaufstelle» wird, kann der gelehrte Mann seine Kenntnisse aufs glänzendsteentwickeln. Die Kammer wird nämlich die Erklärung der coalisirtcn Mächte,daß sie bei der Pacification des Orients keine Tcrritorialvcrgrößcrungcn undsonstige Privatvorthcile beabsichtige», in besondere Erwägung ziehen und jedenfaktischen Widerspruch mit jener Erklärung als einen casus belli feststellen.Ueber die Rolle, die Thiers bei dieser Gelegenheit spielen wird, und ob er demalten Nebenbuhler Guizot wieder mit all seiner Sprachgcwalt entgegen zutreten gedenkt, kann ich Ihnen ebenfalls erst später berichten.
Guizot hat einen schweren Stand, und ich habe Ihnen schon oft gesagt, daßich großes Mitleid für ihn empfinde. Er ist ein wackerer, festgesinntcr Mann,und Calamatta hat in einem vortrefflichen Portrait sein edles Aeußcrc sehr