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6 (1855) Vermischte Schriften : zweite Abtheilung
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ward, wie Fip I-, König der Philister (Lpiorers), seinem Sohne Großkukensgranck xoulot) Unterricht in der StaatSwisscnschaft giebt, und ihn vaterlichbelehrt:er solle sich nicht von den Theoretikern verleiten lassen, das Bürgcr-königthum in der Volkssouverainctät zu sehen, noch viel weniger in der Aus-rcchthaltung der Charte; er solle sich weder an das Geschwätz der Rechten,noch der Linken kehren; es komme nicht daraus an, ob Frankreich im Innernsrci und im Auslände geehrt sei, noch viel weniger, ob der Thron mit repu-blikanischen Institutionen barrikadirt oder von erblichen Pairs gestützt werde;weder die oktroyirtcn Worte noch die heroischen Thatcn seien von großer Wich-tigkeit; das Bürgerkönigthum und die ganze Rcgierungskunst bestehe darin,daß man jedem Lump die Hand drucke." Und nun zeigt er die verschiedenenHandgriffe, wie man den Leuten die Hand drückt, in allen Positionen, zuFuß, zu Pferd, wenn man durch ihre Reihen gallopirt, wenn sie vorbeide-fikiren u. s. w. Großkuken ist gelehrig, macht diese Negicrungskunststllckeaufs beste nach; ja er sagt, er wolle die Erfindung des Bürgerkönigthumsnoch verbessern, und jedesmal, wenn er einem Bürger die Hand drücke, ihnauch fragen:Wie geht's, ruon vieux oookon?" oder, was synonym sei:Wie geht's, oktalen?"Ja, das ist synonym," sagt dann der König ganztrocken, und die Karlistcn lachen. Hernach will sich Großkuken im Hände-drücken üben, zuerst an einer Grisettc, nachher am Baron Louis; er machtaber jetzt Alles zu plump, zerdrückt den Leuten die Finger; dabei fehlt es abernicht an Verhöhnung und Verläumdung jener wohlbekannten Leute, die wireinst vor der JuliuSrevolution, als Lichter des Liberalismus feierten, und diewir seitdem so gern als Servile herabwürdigen. Bin ich aber sonst demJustcmilieu nicht sehr gewogen, so regte sich doch in meinem Gemüthe einegewisse Pietät gegen die einst Hochverehrten; es regte sich wieder die alte Nei-gung, als ich sie geschmäht sah von jenen schlechten Menschen. Ja, wie der-jenige, der sich in der Tiefe eines dunkeln Brunnens befindet, am hellen lich-ten Tage die Sterne des Himmels schauen kann, so habe ich, als ich in eineobskure Karlistengcsellschaft hinabgestiegen war, wieder klar und rein die Ver-dienste der Justemilieu-Leute anerkennen können; ich fühle wieder die ehe-malige Verehrung für den ehemaligen Herzog von Orleans, für die Doktri-näre, für einen Guizot, einen Thiers, einen Royer-Callard und für einenDupin und andre Sterne, die durch das überflammendc Tageslicht der Ju-liussonne ihren Glanz verloren haben.

Es ist dann und wann nützlich, die Dinge von solch einem tiefen, statt voneinem hohen Standpunkte zu betrachten. Zunächst lernen wir die Personennnpartheiischer beurtheilen, wenn wir auch die Sache hassen, deren Repräsen-tanten sie sind; wir lernen die Menschen des Justcmilieu von dem Systemedesselben unterscheiden. Dieses letztere ist schlecht, nach unserer Ansicht, aber