alten jedoch schienen nicht sehr geruhet, und von einem derselben hörte ich mitBcfrcmdung die verdrießliche Acußernng: ne pleuvs- pns, o'Stait I>z üls cksbdomme qui a kalt mitenillee Is psupls Is 13 Venlläminire. Es ist son-derbar, wenn Jemanden ein Mißgeschick trifft, so erinnern wir uns unwill-kührlich irgend einer alten Unbill, die uns von seiner Seite widerfahren, undworan wir vielleicht seit undenklicher Zeit nicht gedacht haben. — Ganz un-bedingt verehrt man den Kaiser auf dem Lande; da hängt in jeder Hütte dasPortrait „des Mannes," und zwar, wie die Quvtidienne bemerkt, an dersel-ben Wand, wo das Portrait des Haussohnes hängen würde, wäre er nichtvon jenem Manne auf einem seiner hundert Schlachtfelder hingeopfcrt wor-den. Der Aerger entlockt zuweilen der Quotidienne die ehrlichsten Bemerkun-gen, und darüber ärgert sich dann die jesuitisch feinere Gazette; das ist ihrehauptsächliche politische Verschiedenheit.
Ich bereiste den größten Theil der nordfranzösischen Küstengegenden, wäh-rend die Nachricht von dem Tode des jungen Napoleon sich dort verbreitete.Ich fand dcßhalb überall, wohin ich kam, eine wunderbare Trauer unter den'Leuten. Sic fühlten einen reinen Schmerz, der nicht in dem Eigennütze desTages wurzelte, sondern in den liebsten Erinnerungen einer glorreichen Ver-gangenheit. Besonders unter den schönen Normanninnen war großes Klagenum den frühen Tod des jungen Hcldcnsohnes.
Ja, in allen Hütten hängt das Bild des Kaisers. Uebcrall fand ich cS mitTrauerblumen bekränzt, wie Heilandsbilder in der Charwoche. Viele Sol-daten trugen Flor. Ein alter Stelzfuß reichte mir wchmüthig die Hand mitden Worten: n präsent taut est tini.
Freilich, für jene Bonapartisten, die an eine kaiserliche Auferstehung desFleisches glaubten, ist Alles zu Ende. Napoleon ist ihnen nur noch ein Name,wie etwa Alexander von Macedonien, dessen Leibcserbe in gleicher Weise frühverblichen. Aber für die Bonapartisten, die an eine Auferstehung des Geistesgeglaubt, erblüht jetzt die beste Hoffnung. Der Bonapartismus ist für diesenicht eine Ileberliefcrung der Macht durch Zeugung und Erstgeburt; nein ihrBonapartismus ist jetzt gleichsam von aller thierischen Beimischung gereinigt,er ist ihnen die Idee einer Alleinherrschaft der höchsten Kraft, angewendet zumBesten des Volks, und wer diese Kraft hat und sie so anwendet, den nennensie Napoleon II. Wie Cäsar der bloßen Herrschcrgcwalt seinen Namen gab,so giebt Napoleon seinen Namen einem neuen Cäsarthumc, wozu nur der-jenige berechtigt ist, der die höchste Fähigkeit und den besten Willen besitzt.
In gewisser Hinsicht war Napoleon ein saint-simonistischcr Kaiser; wie erselbst vermöge seiner geistigen Superiorität zur Obergewalt befugt war, sobeförderte er nur die Herrschaft der Kapazitäten, und erzielte die Physische undmoralische Wohlfahrt der zahlreichem und ärmern Klassen. Er herrschte