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frühcrhin Herr Martin die Thiere der Menagerie sehen lassen, und woraufjetzt mit großen Buchstaben die Aufschrift steht! LZIiso oatüoliguo ot
nxostolilzug.
Diejenigen Nordfranzosen, die weder von der Republik noch von dem Mi-rakelknaben etwas wissen wollen, sondern nur den Wohlstand Frankreichswünschen, sind just keine allzucifrige Anhänger von Ludwig Philipp, rühmenihn auch eben nicht wegen seiner Offenherzigkeit und Gradheit, aber sie sinddurchdrungen von der Ucberzeugung, daß er der Mann der Nothwendigkeitsei; daß man sein Ansehen unterstützen müsse, in so fern die öffentliche Ruhedadurch erhalten werde; daß die Unterdrückung aller Emeuten für den Handelheilsam sei, und daß man überhaupt, damit der Handel nicht ganz stocke, jedeneue Revolution und gar den Krieg vermeiden müsse. Letztem fürchten sienur wegen des Handels, der schon jetzt in einem kläglichen Zustande. Siefürchten den Krieg nicht des Krieges wegen; denn sie sind Franzosen, alsoruhmsüchtig und kampflustig von Geblüt, und obendrein sind sie von größeremund stärkerem Glicderbau als die Südfranzoscn, und übertreffen diese viel-leicht, wo Festigkeit und hartnäckige Ausdauer verlangt wird. Ist das eineFolge der Beimischung von germanischer Race? Sie gleichen ihren großengewaltigen Pferden, die eben so tüchtig zum muthigen Trab, wie zum Last-tragcn und Uebcrwinden aller Mühseligkeiten der Witterung und des Weges.Diese Menschen fürchten weder Oesterreich» noch Russen, weder Preußennoch Baschkiren. Sie sind weder Anhänger noch Gegner von Ludwig Philipp.Sobald es Krieg giebt, folgen sie der dreifarbigen Fahne, gleichviel, werdiese trägt.
Ich glaube wirklich, sobald Krieg erklärt würde, sind die innern Zwistig-kcitcn der Franzosen, auf eine oder die andere Art, durch Nachgiebigkeit oderGewalt, schnell geschlichtet, und Frankreich ist eine gewaltige, einige Macht,die aller Welt die Spitze bieten kann. Die Stärke oder Schwäche von Lud-wig Philipp ist alsdann kein Gegenstand der Kontroverse. Er ist alsdannentweder stark oder gar nichts mehr. Die Frage, ob er stark oder schwach,gilt nur für die Erhaltung des FriedenszustandeS, und nur in dieser Hinsichtist sie wichtig für auswärtige Mächte. Ich erhielt von mehreren Seiten dieAntwort:' Is xarti ckn rot est trbs uomdreux, Main u n'est pas kort. Ichglaube diese Worte geben viel Stoff zum Nachdenken. Zunächst liegt darindie schmerzliche Andeutung, daß die Regierung selbst nur einer Partei undallen Partei-Interessen unterworfen sei. Der König ist hier nicht mehr dieerhabene Obergewalt, die von der Höhe des Thrones dem Kampfe der Par-teien ruhig zuschaut und sie im heilsamen Gleichgewichte zu halten weiß ; nein,er ist selbst herabgestiegen in die Arena. Odilon-Barrot, Mauguin, Carrel,Pagos, Cavaignac dünken sich vielleicht nur durch die Zufälligkeit der mo-