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5 (1855) Vermische Schriften : erste Abtheilung
Entstehung
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ohnmächtig gegen den Tod. Diana wirst sich wie wahnsinnig auf den Todten,nnd benetzt mit Thränen und Küssen seine starren Hände und Füße.

Es wechselt wieder die Musik, und sie verkündet Ruhe und harmonischeBeseligung. An der Spitze der Musen erscheint, zur linken Seite der Seme,der Gott Apollo. Auf's Neue wechselt die Musik; bemerkbar wird ihrUebergang in jauchzende Lebensfreude, und zur rechten Seite der Sceneerscheint Bacchus nebst seinem bacchantischen Gefolge. Apollo stimmt seineLeier, und spielend tanzt er nebst den Musen um die Leiche des Ritters. Beidem Klange dieser Tone erwacht dieser gleichsam wie aus einem schwerenSchlafe, er reibt sich die Augen, schaut verwundert umher, fällt aber baldwieder zurück in seine Todeserstarrung. Jetzt ergreift Bacchus eine Hand-pauke, und im Gefolge seiner rasendsten Bacchanten umtanzt er den Ritter.Es erfaßt eine allmächtige Begeisterung den Gott der Lebenslust, er zerschlägtfast das Tambourin. Diese Melodien wecken den Ritter wieder aus demTodesschlaf, und er erhebt sich halben Leibes, langsam, mit lechzend geöffnetemMunde. Bacchus läßt sich von Silen einen Becher mit Wein füllen undgießt ihn in den Mund des Ritters. Kaum hat dieser den Trank genossen,als er wie neugeboren vom Boden emporspringt, seine Glieder rüttelt und dieverwegensten und berauschtesten Tänze zu tanzen beginnt. Auch die Göttinist wieder heiter und glücklich, sie reißt den Thprsus aus den Händen einerBacchantin und stimmt ein in den Jubel und Taumel des Ritters. Dieganze Versammlung nimmt Theil an dem Glücke der Liebenden, und feiert inwieder fortgesetzten Quadrillen das Fest der Zkuferstehung. Beide, der Ritterund Diana, knien am Ende nieder zu den Füßen der Frau VenuS, die ihreneignen Rosenkranz aus das Haupt Diana's und Tannhäuser's Rosenkranzauf des Ritters Haupt setzt. Glorie der Verklärung.