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10,1 (1841) W - Wae
Entstehung
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W ärmesammler,

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gregatformen der Kolile. Die specifische Wärme zeigt sich amgröi'sten bei der Holzkohle und der thierischen Kohle, was zumTheil ihrer Porosität zuzuschreiben ist; die übrigen Kohlenartengeben sehr nahe übereinstimmende Gröfsen, am meisten aber' weicht der Diamant ab. Man ersieht hieraus deutlich, dafs diespecifische Wärme der Kohle sehr abhängig von der Aggregat-form, und der Dichtigkeit des Gefüges umgekehrt proportionalist 1 . Regnaults Hypothese, wonach der Kohlenstoff in sei-nen Verbindungen eine andere specifische Wärme haben soll,als wenn er für sich allein besteht, dürfte schwerlich allgemei-nen Beifall finden. M.

W ä r m e s a m m 1 e r.

Feuer Sammler, Condensator der Wär-me; Collector Caloris', Collecteur du Feu.

Diesen Namen hat ein Apparat erhalten, welcher nach be-kannten Principien construirt, jedoch von sehr untergeordnetemNutzen ist, seinem Erfinder aber Veranlassung zur Aufstellungder abentheuerlichsten Hypothesen gegeben hat. Man wufste seitden ältesten Zeiten, dafs die Sonnenstrahlen in dunklen Körpern,worauf sie fallen, eine sehr grofse Wärme erzeugen (§. 54),und um die Gröfse dieser Wirkung zu messen, stellte de Saussure (§. 50) seine bekannten Versuche mit dem Tleliothermo-meter an, aus denen sich ergab, dafs durch Concentrirung derSonnenstrahlen auch ohne Sammlungslinsen nicht blofs der Sie, depunct des Wassers erreicht, sondern eine noch 9°,5 C. höhere! Plitze erzeugt werden könne. Als dieses im Jahre 1783 durchBriefe bekannt geworden war, machte du Carla 2 die Beschrei-bung des genannten Apparates, seine damit angestellten Versu-che und die Folgerungen bekannt, die er daraus ableiten zu kön-nen glaubte. Jener besteht aus einer beliebigen Anzahl gläsernerCampanen oder Cylinder, die so dünn und durchsichtig wiemöglich seyn sollen. Ihre Durchmesser und ihre Höhen sollenfür jede folgende um 3 Linien wachsen, und sie werden übereinen hohlen, dünnen, schwarz gefärbten abgestumpften Ivegelnach ihrer zunehmenden Gröfse über einander so gestürzt, dafszwischen ihnen ein dünner, mit Luft erfüllter Zwischenraumbleibt. Die obere kleine Grundfläche des Kegels hat einen um3 Linien kleineren Durchmesser, als die kleinste Campane, dieuntere grofse desselben übertrifft den der gröfsten um ebenso

1 Dürfen die hier gegebenen Resultate als hinlänglich genau gelten,soliefse sich aus den Wärmecapaeitaten und den genau bestimmten Dich-tigkeiten vielleicht das Gesetz der Anhäufung der Wärme zwischen denMolecülen zum Abstande der Molecüle unter einander finden.

2 Journal de Paris 1784. N.81. Journal gdndral de France. 1784. Mai.Du Feu complet, ä Paris 1785. 8. Lichtenbergs Magazin für d. Neue-ste aus d. Phys. u. Naturgesch. Th. II, St ( 4. S. 113.