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Wärme.
dieses bei dem Dämpfen der Fall ist, gebildet werde. Dennochaber läfst sich auch kein wesentlicher Unterschied beider aufdiese Thatsache gründen; denn auch das kohlensaure Gas wirddurch Hitze aus kohlensauren Salzen geschieden und läfstsich dennoch durch vermehrten Druck tropfbar-flüssig darstellen.
569) Von der andern Seite betrachtet bieten sich allerdingsUnterschiede dar, die der scharfsinnige Forscher nicht übersehnkann. Zuerst zeigen die eigentlichen Dämpfe überall, von dendünnsten, z. B. des Quecksilbers, bis zu den dichtesten, z. B.des Aethers, des Schwefelkohlenstoffs u. s. w., ein gewissesVerhältnifs zwischen den Temperaturen und den Dichtigkeitensowohl, als auch den Elasticitäten, welches anderen Gesetzenfolgt, als diejenigen sind, die sich [bei den Gasen zeigen. Werdendie Dämpfe comprimirt, so scheidet sich ein Theil tropfbar -flüssig aus, ohne dafs Elasticität und Dichtigkeit bei gleich-bleibender Temperatur eine Aenderung erleiden, was bei denGasen nie der Fall ist. Man könnte sagen, dieses beruhe blofsauf dem Umstande, dafs wir die permanenten Gase nicht imZustande ihrer Sättigung kennen und sie also für Dämpfe hal-ten müfsten, die in allen uns zu Gebote stehenden Tempera-turen durch Wärme bereits über diesen Punct der Sättigunghinausgerückt seyen; allein so lange wir diesen Zustand derSättigung oder das Maximum ihrer Dichtigkeit nicht kennen,läfst sich auch nicht mit Gewifsheit behaupten, dafs derselbevorhanden sey, wenn sich auch immerhin Wahrscheinlichkeits-gründe dafür beibringen lassen. Allerdings sind bereits einigesogenannte permanente Gase durch verstärkten Druck tropfbar-flüssig gemacht worden, allein diese Versuche sind noch nicht genü-gend zahlreich, und zugleich hat man das Verhalten, welchesdie so gebildeten Flüssigkeiten zeigen, wegen der dabei ob-waltenden Schwierigkeiten noch nicht genugsam geprüft, ummit Sicherheit zu entscheiden, ob dasselbe ganz demjenigengleich ist, welches wir bei den unter gewöhnlichem Drucketropfbaren Flüssigkeiten gewahren; vielmehr scheinen sich aller-dings hierbei Unterschiede herauszustellen, die jedoch gleichfallsbei weitem noch nicht genügend constatirt sind. Beispielsweiseführe ich nur diejenigen Erscheinungen an, welche Thilo-rier 1 bei der flüssigen Kohlensäure wahrnahm, wenn auch
1 J.’fnstitut 1835. N. 126. p. 357. N. 127. p. 331.
Ann. XXXVI. 141. Vergl. §. 470.
PoggendorfPs