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10,1 (1841) W - Wae
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Waag e.

wachsenden Kraft, und wenn man diese in Gewichtstheilenausdrückt, so erhält man die verschiedenen Arten von Feder-waagen , die zwar sehr bequem sind, grofse Genauigkeit abernicht n-ewährpn können, weil überall die wachsende Elasticitätder Federn der auf sie wirkenden Last nach keinem bestimm-ten Gesetze proportional zunimmt und an sich einer Modiiica—tion durch den Einflufs der Temperatur unterliegt. Federwaa-gen pflegen daher nur da gebraucht zu werden, wo es aufgrofse Genauigkeit nicht ankommt, z. B. beim Abwägen derI’ferderationen an Heu, Hafer u. s. w., wobei sie wegen ihrerKleinheit als sehr bequeme Apparate dienen. Eine theoretischeBestimmung der von ihnen anzugebenden Gewichte ist un-möglich, sie müssen also empirisch getheilt werden, und esCeniiat daher, die jiaiuibarsten derselben nur im Allgemeinen zuFig. beschreiben. Eine sehr gemeine Art bestellt aus einem hohlen,etwa 4 bis 6 Zoll langen und ungefähr 1 Zoll im Durchmesserhaltenden Cylinder, oben mit einem Bunge, um sie an ei-nem Finger zu halten, unten mit einem Flaken, woran die zuwägende Last gehangen wird. Im Cylinder ist eine schrau-benförmig gewundene Feder angebracht, welche durch die Lastzusammengedrückt wird. Durch diese Feder ist eine vierkan-tige Stange gesteckt, welche sich bei der Zusammendrückungderselben entweder oben oder unten durch den Deckel des Cy—linders ziehen läfst, je nachdem die Feder sich gegen den obernoder untern Boden des Cvlinders steift, und auf der flachenSeite dieser Stange sind dann diejenigen Gewichte, meistensnur bis zu Viertelpfunden, bezeichnet, die der erzeugten Zu-sammendrückung der Feder zugehören, so dafs man das Gewichtder gehobenen Last unmittelbar ablieset.

Nach einer zweiten, gleichfalls sehr gewöhnlichen, Con—struction bestehen die zu gleichen Zwecken dienenden Feder—waagen aus einem stählernen Bügel, welcher oben mit einem30.Oelirc versehen ist, durch welchen der zum Halten dienendeRing geht, unten aber mit einem zweiten d, in welchem derzum Anhängen der Lasten bestimmte Flaken h hängt. Daseine Ende des stählernen Bügels hält in einem Scharniere rdas Ende eines Zeigers, welcher durch eine OelFnung b imandern Ende des Bügels gesteckt ist, und dessen Spitze c beimAuseinanderziehen des Büsrels auf einem sretheilten Botren die—jenigen Gewichte angiebt, welche an den Haken h gehangen die