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Buch der Lieder
Entstehung
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342
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Und scherzend halb und halb wehmüthig,

Versichert' er mir: die Sonne sey

Eine schöne Frau, die den alten Meergott

Aus Convenienz geheirathct;

Des Tages über wandle sie freudig

Am hohen Himmel, purpurgeputzt,

Und diamantenblitzend.

Und allgeliebt und allbewundert

Von allen Weltkreatnren,

Und alle Weltkreaturen erfreuend

Mit ihres Blickes Licht und Wärme;

Aber des Abends, trostlos gezwungen,

Kehre sie wieder zurück

In das nasse Haus, in die öden Arme

Des greisen Gemahls,

Glaub mir 's setzte hinzu der Freund,Und lachte und seufzte und lachte wiederDie führen dort unten die zärtlichste Ehe!Entweder sie schlafen oder sie zanken sich.Daß hochaufbraust hier oben das Meer,Und der Schiffer im Wellcngeräusch es hörtWie der Alte sein Weib ausschilt:

Runde Metze des Weltalls!Strahlenbuhlende!

Den ganzen Tag glühst du für Andre,