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Vom Zelte Gottes, heulend stürzen nieder,
Auf's Angesicht, die frommen Engelschaaren.
Aus seinem Throne sitzt der bleiche Gott,
Reißt sich vom Haupt die Krön', zerrauft .sein Haar —
Und näher drängt heran die wilde Rotte.
Die Niesen werfen ihre rothen Fackeln
Jn's weite Himmelreich, die Zwerge schlagen
Mit Flammengeißeln auf der Englein Rücken; —
Die winden sich und krümmen sich vor Qualen,
Und werden bei den Haaren fortgeschleudert; —
Und meinen eignen Engel seh' ich dort,
Mit seinen blonden Locken, süßen Zügen,
Und mit der cw'gen Liebe um den Mund,
Und mit der Seligkeit im blauen Auge —
Und ein entsetzlich häßlich schwarzer Kobold
Reißt ihn vom Boden, meinen bleichen Engel,
Beäugelt grinsend seine edlen Glieder,
Umschlingt ihn fest mit zärtlicher Umschlingung —
Und gellend dröhnt ein Schrei durch'S ganze Weltall,
Die Säulen brechen, Erd' und Himmel stürzen
Zusammen, und es herrscht die alte Nacht.