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Da kommt seine Liebste geschlichen herein,Im rauschenden Wellenschaumkleide,
Sie blüht und glüht, wie ein Röselcin,Ihr Schleier ist eitel Geschmeide.
Goldlocken umspielen die schlanke Gestalt,Die Aeuglein grüßen mit süßer Gewalt —In die Arme sinken sich beide.
Der Ritter umschlingt sie mit Liebesmacht,Der Hölzerne steht jetzt in Feuer,
Der Blasse erröthet, der Träumer erwacht,Der Blöde wird freier und freier.
Sie aber, sie hat ihn gar schalkhast geneckt,Sie hat ihm ganz leise den Kopf bedeckt^Mit dem weißen, demantenen Schleier.
In einen kristallenen WasserpalastIst plötzlich gezaubert der Ritter.
Er staunt, und die Augen erblinden ihm fast,Vor alle dem Glanz und Geflitter.
Doch hält ihn die Nire umarmet gar traut,Der Ritter ist Bräut'gam, die Nire ist Braut,Ihre Jungfrau» spielen die Zither.