1682.
«Nöttingen, den 2Z, März 17S5.. . Mein Päckchen war zwar schon gepackt, als Hr. Dieterichdas seinige absendete, allein ich behielt es zurück, um es einemjungen Menschen mitzugeben, den ich Ihnen bei seinem kurzenAufenthalt dort zu empfehlen wünschte, weil er es verdient.Er heißt Geißler und sein Vater ist der jetzige Nector auf derSchulpforte. Er hat in Leipzig studirt und chier vollendet, aufeine Weise die keiner Empfehlung bedarf. Können Ew. Wohl-gebor. Etwas für diesen guten jungen Menschen in der kurzenZeit, die er bei Ihnen bleiben wird, thun, so werde ich es alsmir gethan mit dem größten Dank ansehen und mit größterBereitwilligkeil crwiedcrn.
Ich bedaure, daß ich von dem erstem Kalender kein gebun-denes Exemplar habe erhalten können, auch bin ich nicht gewiß,ob ich das rechte schicke; Sie sprachen vom ersten Kalender,der erste enthielt die Physionomik, und ganz am Ende, wo siedie wenigsten Leute suchten, eine astronomische Abhandlung.Irre ich mich, so erwarte ich Ihre fernern Befehle.
Den Übersetzer des Pöring muß ich besonders um Verge-bung wegen der Erklärung von Hogarths Kupferstichen bitten,es ist viel Triviales darin, das nur allein unter der Rubrik:heil. Christ und Goldschau m hingeht. In meinen ver-mischten Schriften denke ich die Sache ernstlicher zu tractiren.
3.
Göttingen, den lll, Juli 17!U,
^ein Sie tausendmal bedankt für den muntern, launevollenBlies, der für mein Herz sowohl als meinen Kopf die herrlichste